Der Imkerverein Essen Borbeck und seine Geschichte



Am15 Januar 1867 geht aus einem Protokoll der Bürgermeisterei- Versammlung hervor:

"Bildung eines Bienenzuchtvereins wurde abgelehnt, weil die Bienenzucht in der hiesigen industriellen Gegend gar nicht ergiebig ist".

Durch die beiden Weltkriege sind fast alle Unterlagen abhanden gekommen.
Es ist unbekannt, ob der heutige Imkerverein Essen Borbeck der legitime Nachfolgeverein vom damaligen Bienenzuchtverein Borbeck ist.

Am 20. Dezember 1927 schreibt der damalige Vorsitzende Konrektor Schneider an das Städtische Gartenamt:

"Das Jahr 1927 war für den Verein das 26. seines Bestehens und bezüglich seines Ertrages nicht zu loben.
Fallende Reihe der drei letzten Jahre: mittelmäßig, schwach, schlecht. Der Verein zählt 16 Mitglieder der Jahresbeitrag betrug per Mitglied 6 bez. 7 Mark, wovon 3 bez. 4 Mark an den Hauptverein der Rheinprovinz und 0,30 Mark an den Kreisverband der unteren Ruhr abgeführt werden müssen ..."


Am 23.April 1927 macht der Vorsitzende auf den starken Rückgang der Imker aufmerksam:

"Betreff: Der Pflege der Bienezucht erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken und eine finanzielle Unterstützung zu gewähren. Im Haushalt der Natur hat der Schöpfer den Bienen die große und wichtige Aufgabe der Blütenbestäubung übertragen ..."

Infolge dieser Zustände ist die Bienenzucht in dem letzten Jahzehnt in Deutschland von 2 auf 1.5 Millionen in der Rheinprovinz von 140000 auf 78000 Bienenvölker, in unserem Stadtgebiet von 3 blühenden Bienenzuchtvereinen auf den einen von Essen- Borbeck, der schon 26 Jahre besteht, zurückgegangen, was zu schwersten Bedenken Anlaß gibt.
Die deutsche Bienenzucht und besonders im Stadtgebiet Essen leidet große Not, konnten doch im vorigen Jahre 20% und im 1. J. 30% der Mitglieder, mit kleiner Rente, die in der Bienenzucht ein nötiges kleines Nebeneinkommen suchen, den, an den Hauptverein zu entrichtenden Beitrag von 2 bis 4 Mark nicht aufbringen.


Wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt



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